Leistungsbeurteilung

LEISTUNGSBEURTEILUNG

 
Leistung sehen, fördern, bewerten*
 
„Die Fragwürdigkeit von Zensuren ist seit Jahrzehnten bekannt und empirisch belegt. Dennoch dominiert immer noch das Motto: Es gibt keine vernünftige Lösung des Problems – also lasst uns bei der bewährten Form der Leistungsbewertung bleiben.
Gleichzeitig haben vielfältige Versuche mit individualisiertem und eigenständigem Arbeiten die Widersprüchlichkeit und Grenzen der traditionellen Leistungsbewertung erneut erfahrbar gemacht. Kindern und Jugendlichen, die individuell und differenziert lernen, auch individueller gerecht werden zu wollen hat zu neuen Formen der Leistungsbegleitung und –bewertung geführt“
  • Dialoge über Leistung mit Hilfe von Feedback- und Beratungsgesprächen,
  • die schrittweise Entwicklung von Portfolioarbeit,
  • Möglichkeiten von Beteiligung von Schülern an der Bewertung der Leistung,
  • Schwierigkeiten, mit Noten individuelle Fähigkeiten und Fortschritte zu beschreiben,
  • das Potential von Prozessberichten für eine differenzierte Bewertung von Lernprozessen.
Die Zeit der fruchtlosen Kontroversen scheint vorbei. Erprobungen von Alternativen sind nicht mehr aufzuhalten. Schulforschung und die Schulpraxis bestätigen die Notwendigkeit und ihre Anwendung reicht mittlerweile bis zu den offiziellen Abschlussprüfungen. Ob die Fragwürdigkeit der Zensuren weiterleben kann oder ob sich eine veränderte Praxis durchsetzt, das hängt auch von jedem Einzelnen ab.“
 
*Bastian, Johannes, Vorwort Pädagogik, Heft 6, 2009
 
Unser Beitrag zum Pädagogikunterricht soll eine Übersicht über die für das Zentralabitur verbindlichen thematischen Schwerpunkte darlegen und konkret vereinbarte Korrektur- und Leistungsbewertungsmaßstäbe,
die sich an den Anforderungen des Zentralabiturs orientieren, transparent machen. Im Weiteren bietet gerade der Pädagogikunterricht Möglichkeiten individualisiertes Lernen und kooperative methodische Lernformen nach Unterrichtsinhalten variierend einzusetzen.
 
Die gesamte Leistungsbeurteilung in einem Kursabschnitt setzt sich zu 50% aus der Schriftlichkeit: 1 Klausur, zu 50% aus der Sonstigen Mitarbeit des Quartals zusammen. Die Halbjahresnote fasst 2 Klausuren und 2 Quartalsnoten zusammen.
Zur Sonstigen Mitarbeit zählt die aktive Teilnahme am Unterricht, Teilnahme an Gruppenarbeiten und daraus resultierenden Präsentationen von Arbeitsergebnissen, das Einreichen schriftlicher Hausaufgaben, das Anfertigen von Protokollen und Referaten.
 
Für das Anfertigen schriftlicher Arbeiten werden die im Folgenden dargelegten Operatoren des Faches den Anforderungen des Zentralabiturs entsprechend übernommen.
 

Entsprechend den Vorgaben für das Zentralabitur werden für schriftliche Arbeiten in der Qualifikationsphase Erwartungshorizonte für die Bearbeitung der 3 Teilaufgaben erstellt.
Dabei werden 80 Punkte auf die Aufgaben verteilt, wobei das Schwergewicht auf die Anforderungsbereiche II und III gelegt wird.
20 von insgesamt 100 Punkten werden dann für die Darstellungsleistung vergeben wie
in unterer Übersicht dargestellt. Die Notenvergabe wird entsprechend der Übersicht des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW vorgenommen.
 
 
 
 
 
 
 
 
Darstellungsleistung
 
 
Anforderungen
maximale
Punktzahl
 
 
20
1
strukturiert seinen Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung
5
2
bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander
4
3
belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u. a.)
3
4
formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert
4
5
schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilistisch sicher
4
 
 
 
 
Grundsätze für die Bewertung
 
Für die Zuordnung der Notenstufen zu den Punktzahlen ist folgende Tabelle zu verwenden:
 
Note
Punkte
erreichte Punktzahl
sehr gut plus
15
100 – 95
sehr gut
14
94 – 90
sehr gut minus
13
89 – 85
gut plus
12
84 – 80
gut
11
79 – 75
gut minus
10
74 – 70
befriedigend plus
9
69 – 65
befriedigend
8
64 – 60
befriedigend minus
7
59 – 55
ausreichend plus
6
54 – 50
ausreichend
5
49 – 45
ausreichend minus
4
44 – 39
mangelhaft plus
3
38 – 33
mangelhaft
2
32 – 27
mangelhaft minus
1
26 – 20
ungenügend
0
19 -0