Schul-Laufbahn

Laufbahnbeschreibung

Erprobungsstufe, Klassen 5 und 6
Sprachenfolge
Nachmittagsunterricht
Mittelstufe, Klassen 7 bis 9
Betriebspraktikum
Oberstufe

Erprobungsstufe 
Die Erprobungsstufe hat im Rahmen des Gesamtkonzepts des Gymnasiums eine dreifache Funktion: Zum Einen ist sie integraler Bestandteil der neunjährigen (demnächst achtjährigen)  Gymnasialzeit, zum Anderen soll die Eignung der Schüler für diese Schulform erprobt werden und schließlich leitet sie über von der Grundschulpädagogik zu gymnasialen Methoden und Inhalten. Um diesen unterschiedlichen Anforderungen zu genügen sind methodische Hilfen sowie Beratungs- und Integrationsangebote vorgesehen:

  • Anknüpfung an die Pädagogik der Grundschulen
  • viertägiges fächerübergreifendes Methodentraining zur Einübung grundlegender Arbeits-techniken
  • besondere Arbeitsformen wie selbständiges Arbeiten und Projektarbeit in verschiedenen Fächern
  • Schülerbücherei zur allgemeinen Leseförderung sowie Autorenlesungen
  • Informationsveranstaltung für die Eltern gemeinsam mit Haupt- und Realschule
  • Führung durch die Schule für Eltern und Kinder
  • Beratungsangebote im Rahmen der Anmeldung
  • Begrüßungstag vor den Sommerferien um Mitschüler und Klassenlehrer kennenzulernen
  • acht Erprobungsstufenkonferenzen, teilweise unter Einbeziehung der Grundschullehrer
  • begleitende Beratung zum Schulformwechsel
  • regelmäßige Dienstbesprechungen der Klassenleitungen mit dem Schulleiter und dem Erprobungsstufenkoordinator zu organisatorischen und pädagogischen Fragen
  • begleitende pädagogische Beratung durch die Klassenlehrer und den Erprobungsstufenkoordinator
  • psychologische Betreuung durch einen individualpsychologischen Berater
  • dreitägige Klassenfahrt zur Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls  (Klasse 6)

Dieses Konzept wird in besonderer Weise unterstützt durch die räumliche Zusammenfassung fast aller Klassen 5 und 6 in einem eigenen, dem Hauptgebäude benachbarten ehemaligen Grundschulgebäude (Klassen- und Fachräume, Turnhalle und kindgerechter Schulhof).

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Sekundarstufe I, Klassen 7 bis 9
Erziehung und Unterricht in den Klassen 7 bis 9 des Gymnasiums bauen auf den Grundlagen auf, die in der Erprobungsstufe vermittelt wurden. Sie haben das Ziel, den Entwicklungs- und Lernprozess der Schüler so fortzuführen, dass am Ende der Jahrgangsstufe 9 die erforderlichen Voraussetzungen für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe vorhanden sind.

Die wissenschaftliche und erzieherische Arbeit im Fachunterricht wird in diesem Abschnitt des gymnasialen Bildungsganges durch zusätzliche Beratungs- und Integrationsangebote unterstützt:
  • Sprachenfolge: Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 5 zum Unterricht im Wahlpflichtbereich I (zweite Fremdsprache); Angebote der Schule: Französisch und Latein; begleitende individuelle Beratung durch Klassen- und Fachlehrer sowie durch den Koordinator
  • Informationsveranstaltung für Eltern und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 7 zum Unterricht im Wahlpflichtfach II in den Jahrgangsstufen 8 und 9 mit anschließender individueller Beratung;
    schulische Angebote sind abgestimmte Kombination verschiedener Fächer eines oder verschiedener Aufgabenfelder:
                             Mathematik / Informatik
                             Biologie / Chemie
                             Deutsch / Geschichte
                             Deutsch / Musik
                             Physik / Technik
                            
    dritte Fremdsprache Französisch oder Latein
    Weitere Informationen zu den Differenzierungskursen (PowerPoint-Vortrag)
  • Beratung bei Wechsel der Schulform in den Jahrgangsstufen 7 bzw. 8
  • Psychologische Betreuung durch einen individualpsychologischen Berater der Schule
  • Arbeitsgemeinschaften in diversen Bereichen, s. Menüpunkt Aktivitäten
  • „Praktische Philosophie“ für Religionsabwähler der Jahrgangsstufen 9
  • Teilnahme an Wettbewerben
  • Skikurs der gesamten Jahrgangsstufe 9 am Ende des ersten Schulhalbjahres

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Nachmittagsunterricht

Seit dem Schuljahr 2008/09 findet an unserer Schule regelmäßiger Nachmittagsunterricht wegen der Verkürzung der Schullaufbahnzeit von 13 auf 12 Schuljahren statt. Dies betrifft die jetzigen Klassen 6 und 7 an einem Nachmittag und die Klassen 8 an zwei Nachmittagen mit je zwei Unterrichtsstunden. Diese 17 Klassen werden, verteilt auf die fünf Unterrichtstage, mittags in zwei Schichten in der Cafeteria mit Mittagessen versorgt. Nach dem Mittagessen werden den Schülern viele Möglichkeiten zur Gestaltung der weiteren Pause unter Aufsicht angeboten. Der Unterricht in Nachmittagsbereich findet in allen Fächern statt. Er endet einheitlich um 15.35 Uhr.
Im nächsten Schuljahr werden nicht nur die Klassen 6, 7 und 8 sondern dann auch die Klassen 9 von diesem Nachmittagsunterricht betroffen sein. Dies und die Tatsache, dass am Dienstagsnachmittag keine Unterricht mehr erteilt werden soll (Konfirmandenunterricht und Einführung eines festterminierten Konferenztages) bedingt die Notwendigkeit der Erweiterung der Cafeteria. Die Bauarbeiten hierfür beginnen kurz vor den Osterferien.

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Betriebspraktikum

Das Schülerbetriebspraktikum am Gymnasium Wermelskirchen kann inzwischen auf eine lange Tradition verweisen und wird durch eine große Kooperationsbereitschaft der Unternehmerschaft Wermelskirchens und des weiteren regionalen Umfelds gestützt. Dabei hat es sicherlich in der Vergangenheit bis in die Gegenwart vielfältig Berufswahlprozesse der Schülerschaft geprägt und entsprach somit der Hauptintention, die individuelle Entscheidungsgrundlage im Hinblick auf die eigene berufliche Perspektive zu vergrößern.
Durchgeführt wird die zweiwöchige Veranstaltung bislang in der Jahrgangsstufe 11, in der Regel an die Herbstferien angegliedert. Dabei ist grundsätzlich ein hohes Maß an Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Stellensuche, der Bewerbung und des Engagements vor Ort gewünscht.
Mit der Schuljahresverkürzung ist zukünftig die Durchführung in Klasse 10 in Verbindung mit einer stärkeren Verknüpfung mit sonstigen Veranstaltungen der Studien- und Berufswahlorientierung am Gymnasium Wermelskirchen geplant.

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Oberstufe

Die Oberstufe dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das Abitur und somit zur Erreichung der Fachhochschulreife und der Allgemeinen Hochschulreife. Diese Abschlüsse ermöglichen die Aufnahme eines Studiums und eröffnen gleichermaßen den Weg in eine qualifizierte berufliche Ausbildung.
Da das Städtische Gymnasium Wermelskirchen das einzige am Ort ist, wird auf eine Einschränkung auf bestimmte Leistungskurskombinationen verzichtet. Das Zustandekommen der Leistungskurse richtet sich im Wesentlichen nach der Schülerwahl.
Neben der fachlich-wissenschaftlichen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung sind Beratungen in unterschiedlicher Form vorgesehen:

  • Am Ende des Schuljahres findet für die Klassen 10 aller weiterführender Schulen der Stadt ein Informationsabend zur Sekundarstufe II mit anschließender individueller Laufbahnberatung.
  • Die Übergänger der Haupt- und Realschule treffen sich regelmäßig mit dem Oberstufenkoordinator, um Umstellungsschwierigkeiten zu begegnen.
  • Beratungen durch die Jahrgangsstufenleiter und den Oberstufenkoordinator begleiten die Schüler während ihrer Oberstufenlaufbahn bis zum Abitur.
  • Die einzelnen Abschnitte der Sekundarstufe II werden durch spezielle Informationsveranstaltungen vorbereitet.

Zur Vorbereitung auf ein Studium oder eine qualifizierte weitere Berufsausbildung gehört auch, dass die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zunehmend eigenverantwortlich handeln und ihre Leistungen sowie ihr Verhalten innerhalb und außerhalb des Unterrichts diese Verantwortung spiegeln sollten.
Als Hilfestellung sind hierzu verschiedene Regelwerke erstellt worden, die den Schülerinnen und Schülern der Jgst. 11 und ihren Eltern zu Beginn der Oberstufe ausgehändigt werden und als Basis der drei Schuljahre bis zum Abitur gelten sollen.
Dies sind im einzelnen:

  • Anforderungen an die mündlichen und schriftlichen Hausaufgaben sowie die Beteiligung am Unterricht;
  • eine Klausurordnung;
  • Regelungen zum Beurlaubungs- und Entschuldigungsverfahren;
  • ein Organisationsschema zur Durchführung der für die für die Jahrgangsstufe 12 vorgesehenen Facharbeit.

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